Landglück

26Jun09

in Bildern:
paprika

erdbeeren

gurke

tomaten

Inzwischen sind Tomaten und Paparika auch endlich rot geworden-
war bisher einfach zu wenig Sonne.
Da ich bisher noch nie einen Garten hatte, bin ich natürlich stolz
wie Bolle ;0)

Kirsten


Erstmal herzlichen Dank an Frau..äh..Mutti für die wunderbare Wortschöpfung Schnickeldi, die ich bei ihr gefunden und
gleich adoptiert habe. Schnickeldi ist glaub ich die Hardcoreversion
von Schnickschnack. Bedauerlicherweise kann ich mit beidem nichts anfangen, ich bin in solchen Sachen absolut talentfrei.
Also ich kann Schnickeldi kaufen,
aber arrangieren und dekorieren- nö.
Irgendwie hat es dann doch geklappt die Arbeit meiner Oma
irgendwie zu dekorieren, Betonung auf irgendwie.

schnickeldi2

schnickeldi1

Ähm ja! Da ist viel viel rosa und noch mehr Glitzer und damit eigentlich gar nicht mein Ding, aber wenn meine Oma mir etwas selbstgemachtes schenkt, sind solche Dinge ganz unwichtig.
Ausserdem macht sich das doch ganz gut in der Werkstatt oder?

Ein schönes Wochenende wünscht
Kirsten


In meiner Familie ist es üblich, dass man nähen lernt und das auch anwendet.
Meine Oma quiltet mit weit über 80 noch die schönsten Decken,
meine Mutter hat sich in jungen Jahren einige Vogue Kostüme
nach französischen Schnitten geschneidert- und das ohne ein Wort französisch zu können,
und selbst mein Bruder hat nähen gelernt.
Keine Nähmaschine zu haben ist absolut undenkbar und eine
grausige Vorstellung (deshalb hat man dann meistens auch zwei :0)
So gesehen ist es also ganz normal, dass ich meine Nähmaschine
während des Umzugs nie aus der Hand gegeben habe. Überall
herrscht Chaos, aber meine Nähmaschine, die Stoffe und Garne
haben bereits einen festen Platz. Ich dachte ja, dass erste was ich nähen
würde wären Vorhänge, aber die müssen noch warten.
Herr handgefaerbt und ich gehen langsam auf dem Zahnfleisch,
heute waren wir noch einmal in der Werkstatt in Offenbach für die letzten
Renovierungsarbeiten, morgen gehts hier wieder los und irgendwie
hatten wir uns dass dann doch anders vorgestellt. Höchste Zeit also
für einen kleinen Break.  Während der von Herrn handgefaerbt
heissersehnte Kuchen im Backofen war, habe ich kurzerhand ein
paar Stoffe aus dem Fundus genommen. Für die Weihnachtsdeko
ist es ja angeblich noch zu früh*seufz* also mussten bunte Herzchen her.
Und so sieht das dann aus:

deko

Nichts spektakuläres, aber wir haben uns über die
Tischdeko gefreut, während wir das erste Mal im
neuen zu hause Kaffeezeit mit Kuchen hatten.
Jeder von uns hat die Stunde „Kuchenbackzeit“,
die wir uns heute mal gegönnt haben sehr gut genutzt,
ich habe ein wenig Stoff für Vorhänge gefärbt und nach den Herzchen
noch ein paar Nikolausstiefel genäht und natürlich gefärbt und die
Akkus sind jetzt wieder aufgeladen. Egal was jetzt nächste
Woche noch so kommt, wir machen auf jeden Fall das beste draus.

Kirsten


Landleben I

18Okt08

Das einiges anders wird, war mir natürlich klar, aber es gibt doch gravierende Unterschiede
zum Leben in der Stadt:
-ich habe tatsächlich schon Fuchs und Hase gesehen- ob sie sich Gute Nacht gesagt
haben kann ich nicht beurteilen ;0)
-es ist um einiges kälter hier- noch friere ich und versuche mich anzupassen
– man fühlt sich ein wenig wie in England- morgens und abends sieht man nichts,
weil der Nebel über die Felder und vom Main schwappt
– es ist hier so ruhig, dass wir in der ersten Woche regelmässig wach geworden sind-
geweckt von der Stille. Das ist echt unglaublich. Inzwischen schlafe ich durch und viel
besser und tiefer als in der Stadt
Hier mal der Blick aus der Färbewerkstatt:

Und hier ist die Ernte:

Ungespritzte, saftig-süße Äpfel direkt vom Baum. Durch die Erkältung hab ich nicht viel ernten
dürfen, das hat Herr handgefaerbt übernommen, dafür darf ich dann Apfelpfannekuchen backen ;0)

Habt ein schönes Wochenende
Kirsten


für alle, die gefragt haben.
Da das Haus noch nicht fertig eingerichtet ist und ich
da immer etwas eigen bin, hier erstmal die Fotos
vom Rohzustand. Das Update kommt dann später :0)

Hier entsteht der kleine Werkstattladen und Platz
für den Versand:

Hinten sieht man die Nasszelle oder auch Färbewerkstatt. Inzwischen sind schon die Tische und Ablagen drin und ich kan wieder loslegen.
Und ein Blick auf den Eingang. Das beste ist, das Regal war schon drin und ich bekomme alle
Basics darin unter:

Die offene graue Tür führt ins Wolllager:

Nicht gerade gemütlich, aber zweckmässig ;0)
Schnell wieder raus und lieber über die andere Treppe

nach oben ins Wohnzimmer:

Hintendran ist das Schlafzimmer. Diese beiden Räume sind sozusagen der „private Bereich“,
alle anderen sind für Besuch offen. Also gehen wir vom Wohnzimmer mal in das
zukünftige Strick- und Spinntreffen- oder kurz Besucherzimmer:

Jaaaa, der Durchgang (rechts) ist ganz schön klein- selbst ich muss da quer durch*ggg*,
aber es gibt ja noch eine andere Treppe:

Auf der habe ich gestanden als ich das Foto gemacht habe :0)
Rechts von mir ist die Küche und wenn man diese Treppe runtergeht landet man im Eingangsbereich, wo auch die Toilletten untergebracht sind und von da wieder im Hof.
Die Treppen haben schon einige verwirrt und ich habe den Umzugshelfern einen Mordschrecken eingejagt, weil ich die eine Treppe hoch bin und dann plötzlich hinter ihnen stand*g*
Mir hats Spaß gemacht.
Rund die Hälfte der riesigen Wände habe ich gestrichen (au!) bei den Decken hab ich dann
gestreikt. Wer zu mir kommt, schaut hoffentlich eh nicht auf die Decken.
Ich hoffe, dass war jetzt eine Führung wie gewünscht.
Habt eine schöne Zeit
Kirsten


Sind die schön

15Aug08

und nicht meine Größe :0(

Aber die Musterung…schön!
Orkrudel Socken

gefunde hab ich das Bild bei ravelry, aber ich habe keine Ahnung wie man das verlinkt, daher habe ich einfach im Blog geschaut, auch wenn ich eigentlich keine Blogs lese :0)
Hat eigentlich noch jemand das Gefühl, dass die Zeit ganz anders läuft wenn man in ravelry ist?
Soviel zu schauen und so wenig Zeit..seufz.

Kirsten


Endgültig

11Aug08

ist es nun- am Samstag haben wir den Vertrag unterschrieben und sind uns
nach wie vor sicher, dass richtige getan zu haben.
Die Zeit danach haben wir für einen kleinen Rundgang genutzt-
herr handgefaerbt kennt sich blendend aus, da er einige Jahre mit
seiner Familie in Klein-Auheim gewohnt hat, für mich ist das ja alles neu.
Wir sind in Zukunft circa 20min. Autofahrt von Offenbach entfernt, also
nicht aus der Welt :0)

Klein-Auheim ist sehr übersichtlich und beschaulich, aber trotzdem
gut von der Anbindung. Ich könnte mit dem Zug, der S-Bahn oder dem
Bus fahren und wenn ich nicht so faul wäre sogar überall hin mit dem Fahrrad.
Ich glaube kaum, dass mich Heimweh nach Offenbach plagen wird aber falls doch,
wäre ich schnell da.

Direkt am neuen neuen Haus ist ein Stück Feld mit ein paar Bäumen-eignet sich
wunderbar für einen kleinen Spaziergang um den Kopf freizubekommen und
zum Main ist es auch nur ein Katzensprung:

Jetzt überlege ich, ob ich auf meine alten Tage nicht doch noch den
Führerschein machen sollte- eine Idee, die Herrn handgefaerbt den
Angstschweiß auf die Stirn treibt*g* Naja, hat ja noch Zeit, das Budget
sieht jetzt eh erstmal nur Ausgaben für den Umzug vor.
Aber aufgeschoben heisst ja nicht aufgehoben oder?

Kirsten